Glauben
Der Glauben der Stammeskatzen unterscheidet sich stark von anderen Glaubensrichtungen. Sie glauben nicht an ihre verstorbenen Vorfahren oder Ähnliches, sondern an den Mond, die Sonne und die Sterne.
Der Mond
Die Stammeskatzen glauben dass der Mond und die Sonne alles erschaffen haben und nun darüber wachen. So wird der Mond als Gott des Todes angesehen, welcher sein fahles Licht, die Stille und seine Weisheit den Wächtern, Jägern und Ältesten spendet, welche eine besonders tiefe Bindung mit ihm haben. Die Königsfamilie soll direkt von ihm abstammen und seinen Willen auf Erden austragen. Wer gegen seine Gesetze verstößt, der wird für immer in Kälte und Finsternis wandeln, ohne seinen tröstenden silbernen Schein in der Nacht. Er spendet den auserwählten Jungkatzen auf der Mondzunge Trost und Kraft und holt die unpassenden zu sich hinauf. Er wacht über die kalten Winter- und Herbstmonate.
Die Sonne
Sonne und Mond sind Geschwister und wechseln sich bei der Wache über die Welt ab. Sie ist der Gott des Lebens und steht den Kriegern und Dienern, sowie den Müttern besonders nahe. Sie spendet ihnen Stärke, Liebe und Hoffnung. Nachdem Tod wärmt sie die Verstorbenen für immer und lässt sie in Harmonie und Frieden leben. Sie überwacht die Echoprüfung und gewährt den Teilnehmern drei Chancen diese zu bestehen, bevor sie verbannt werden müssen. Sie ist die Mutter der Sterne und Wolken.
Die Sterne
Sie sind die Kinder der Sonne, folgen jedoch dem Mond und leisten ihm Gesellschaft. Sie führen die Verstorben zum Nachthimmel, wo über sie gerichtet wird. Wie Junge rollen und purzeln sie über den Himmel, verstecken sich hinter Wolken oder stürzen sich zum Spaß auf die Erde hinunter bevor sie wieder emporsteigen. Sie wachen über die Junge und Jungkatzen, geben ihnen Ehrgeiz, Kameradschaft und kindliche Freude.