Geschichten des Stammes
Die weitererzählten Geschichten des Stammes findet ihr hier. Doch nicht alles was die Ältesten und die hohen Monde dem Stamm erzählen, ist wahr.
Die Entstehung des Stammes
Vor langer Zeit, als es noch keine Jahreszeiten oder Sterne gab, wanderte eine kleine Gruppe von Katzen durch die Berge. Diese waren damals noch kleiner als ein Katzenkind springen kann. Doch dann zog ein furchtbarer Schneesturm auf, so stark das er den Katzen beinahe das Fell abzog und drohte die ganze Welt wegzuwehen. In ihrer Not flehten und beteten die Reisenden, schrieen gen Himmel und wimmerten dass etwas sie retten würde, etwas sie vor dem Schnee und Winde schützen würde. Da hörte der Mond ihre Schreie und zog die Berge nach oben, um sie [die Katzen] vor dem Sturm zu bewahren und schickte seine Schwester, die Sonne, um mit ihren Strahlen ein Loch in den Berg zu bohren, wo sie vor dem Schnee sicher waren. So überlebten die Katzen und überströmt von Dankbarkeit, beteten und dankten sie Sonne und Mond. Diese waren so entzückt von den Geretteten, dass sie versprachen dass es niemals wieder eine Katastrophe wie diese geben solle. Um ihr Versprechen zu festigen gaben sie den Katzen die vier Jahreszeiten, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Ebenfalls wählten sie die vier schlausten, stärksten, gutherzigsten und ehrenvollsten Katzen aus und nannten sie Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintermond. Und sie schworen dass sie ihre Retter ehren werden, bis die Berge wieder klein genug sind für ein Katzenkind um darüber zu springen, bis Sonne und Mond zur Staub zerfallen und der Wind ihnen das Fell wegweht.
Die Geburt der Sterne
Die Sonne und der Mond einigten sich darauf sich abzuwechseln, die Sonne würde den Katzen Wärme und Licht für die Jagd spenden und der Mond über ihren Schlaf wachen und sich mit den hohen Monden die Zunge geben. Aber die Sonne hatte schon bald keine Zeit mehr für den Mond, zu abgelenkt von den Jagden, Kämpfen und Leben der Katzen. Daraufhin wurde der Mond sehr einsam, und der Stamm konnte seine Klage und sein Weinen jede Nacht hören. Und ihr [die Katzen] Herz brach und voller Mitleid gingen die hohen Monde zur Sonne und erzählten ihr von den Schmerzen des Mondes. Und die Sonne weinte, dass sie zu geblendet von ihren eigenen Strahlen war um sich um den Mond zu kümmern. So ging sie und gebar die Sterne, hunderte, tausende von ihnen und sagte ihnen, sie sollen zum Mond gehen und ihm überallhin folgen und sichergehen, dass er nie mehr allein sein wird. Und der Mond weinte erneut, dieses Mal voller Freude und Liebe, und wachte nun mit den Sternen über den Stamm und legte sich mit ihnen [den Sternen] jeden Morgen in sein Nest und sorgte dafür, dass nichts ihnen passierte. Und die Sterne halfen den Katzen, spielten mit den Jungen und führten die Verstorbenen nach oben zum Himmel, auf dass sie für immer warm und sicher sein sollen.
Wie das Gesetz des Mondes entstand
Viele Jahre nach den ersten hohen Monden fingen die Katzen an sich gegen die Geschwister des Himmels aufzulehnen und sich gegenseitig zu töten. Sie waren verwirrt und irregeleitet von fehlender Struktur. Sonne und Mond versuchten mit ihnen zu reden und schickten einen Stern um ihre Gemüter zu beruhigen. Doch die Katzen waren zu wild und sie fielen über den kleinen Stern her, [zer-]fleischten ihn und labten sich an seinem Fleisch. Daraufhin tobte der Mond, der Himmel bebte und die Sonne mit ihrer Wärme verschwand, von Trauer über ihr Kind zu überwältigt. So schrieen und beteten die Katzen wie am Tage des Sturmes, aber dieses Mal half ihnen der Himmel nicht, der Mond tobte weiter und hörte nicht auf bis einige kleine Sterne zu ihm kam und für die Katzen bürgten. So stoppte der Mond und die Katzen schworen erneut einen Schwur, doch der Mond gab sich damit nicht erneut zufrieden. Er gab ihnen 27 Regeln, eine für jeden Stern der für sie einstand, auf dass sie für immer sich daran erinnern, wer für sie einstand während sie an ihrem Bruders Knochen nagten.
Die Entstehung des Stammes
Vor langer Zeit, als es noch keine Jahreszeiten oder Sterne gab, wanderte eine kleine Gruppe von Katzen durch die Berge. Diese waren damals noch kleiner als ein Katzenkind springen kann. Doch dann zog ein furchtbarer Schneesturm auf, so stark das er den Katzen beinahe das Fell abzog und drohte die ganze Welt wegzuwehen. In ihrer Not flehten und beteten die Reisenden, schrieen gen Himmel und wimmerten dass etwas sie retten würde, etwas sie vor dem Schnee und Winde schützen würde. Da hörte der Mond ihre Schreie und zog die Berge nach oben, um sie [die Katzen] vor dem Sturm zu bewahren und schickte seine Schwester, die Sonne, um mit ihren Strahlen ein Loch in den Berg zu bohren, wo sie vor dem Schnee sicher waren. So überlebten die Katzen und überströmt von Dankbarkeit, beteten und dankten sie Sonne und Mond. Diese waren so entzückt von den Geretteten, dass sie versprachen dass es niemals wieder eine Katastrophe wie diese geben solle. Um ihr Versprechen zu festigen gaben sie den Katzen die vier Jahreszeiten, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Ebenfalls wählten sie die vier schlausten, stärksten, gutherzigsten und ehrenvollsten Katzen aus und nannten sie Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintermond. Und sie schworen dass sie ihre Retter ehren werden, bis die Berge wieder klein genug sind für ein Katzenkind um darüber zu springen, bis Sonne und Mond zur Staub zerfallen und der Wind ihnen das Fell wegweht.
Die Geburt der Sterne
Die Sonne und der Mond einigten sich darauf sich abzuwechseln, die Sonne würde den Katzen Wärme und Licht für die Jagd spenden und der Mond über ihren Schlaf wachen und sich mit den hohen Monden die Zunge geben. Aber die Sonne hatte schon bald keine Zeit mehr für den Mond, zu abgelenkt von den Jagden, Kämpfen und Leben der Katzen. Daraufhin wurde der Mond sehr einsam, und der Stamm konnte seine Klage und sein Weinen jede Nacht hören. Und ihr [die Katzen] Herz brach und voller Mitleid gingen die hohen Monde zur Sonne und erzählten ihr von den Schmerzen des Mondes. Und die Sonne weinte, dass sie zu geblendet von ihren eigenen Strahlen war um sich um den Mond zu kümmern. So ging sie und gebar die Sterne, hunderte, tausende von ihnen und sagte ihnen, sie sollen zum Mond gehen und ihm überallhin folgen und sichergehen, dass er nie mehr allein sein wird. Und der Mond weinte erneut, dieses Mal voller Freude und Liebe, und wachte nun mit den Sternen über den Stamm und legte sich mit ihnen [den Sternen] jeden Morgen in sein Nest und sorgte dafür, dass nichts ihnen passierte. Und die Sterne halfen den Katzen, spielten mit den Jungen und führten die Verstorbenen nach oben zum Himmel, auf dass sie für immer warm und sicher sein sollen.
Wie das Gesetz des Mondes entstand
Viele Jahre nach den ersten hohen Monden fingen die Katzen an sich gegen die Geschwister des Himmels aufzulehnen und sich gegenseitig zu töten. Sie waren verwirrt und irregeleitet von fehlender Struktur. Sonne und Mond versuchten mit ihnen zu reden und schickten einen Stern um ihre Gemüter zu beruhigen. Doch die Katzen waren zu wild und sie fielen über den kleinen Stern her, [zer-]fleischten ihn und labten sich an seinem Fleisch. Daraufhin tobte der Mond, der Himmel bebte und die Sonne mit ihrer Wärme verschwand, von Trauer über ihr Kind zu überwältigt. So schrieen und beteten die Katzen wie am Tage des Sturmes, aber dieses Mal half ihnen der Himmel nicht, der Mond tobte weiter und hörte nicht auf bis einige kleine Sterne zu ihm kam und für die Katzen bürgten. So stoppte der Mond und die Katzen schworen erneut einen Schwur, doch der Mond gab sich damit nicht erneut zufrieden. Er gab ihnen 27 Regeln, eine für jeden Stern der für sie einstand, auf dass sie für immer sich daran erinnern, wer für sie einstand während sie an ihrem Bruders Knochen nagten.